Rolf Hochhuth
liest Unverwechselbares: Gedichte, Anekdoten, Szenen, ....
„2009: Bald Krieg“ - Rolf Hochhuth liest und schockt im Alten Progymnasium
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Hochhuth lässt kein gutes Haar mehr an niemandem
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© Ute Mahler/Ostkreuz
Als 1963 Erwin Piscator in Berlin das Stück „Der Stellvertreter“ zur Aufführung brachte, wurde sein Autor, der junge, damals noch völlig unbekannte Rolf Hochhuth schlagartig weltberühmt. Das Stück
warf die Frage auf, ob die katholische Kirche durch ihr Schweigen eine Mitschuld an der Vernichtung der Juden durch das NS-Regime treffe und löste heftigste Auseinandersetzungen und öffentliche
Proteste aus. Seitdem gilt Hochhuth als einer der einflussreichsten deutschen Dramatiker.
Den Finger in die offenen Wunden der bundesdeutschen Nachkriegsverhältnisse zu legen, wurde zu einem Qualitäts- und Markenzeichen dieses Dramatikers. Dabei hat Hochhuth wie kein anderer Autor der
Bundesrepublik ein untrügliches Gespür für die brennenden Themen der Zeit, für Themen von moralischer Wichtigkeit, bewiesen.
1931 in Eschwege (Hessen) geboren, arbeitete Hochhuth zunächst im Buchhandel und war von 1955 bis 1963 Verlagslektor. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Soldaten“ (1967), „Eine Liebe in
Deutschland“ (1978), „Juristen“ (1979), „Alan Turing“ (1987) und „Wessis in Weimar“ (1993).
In seiner Lesung in Rietberg gibt der Autor Auskunft über sein Schaffen und Wirken der letzten Jahre. Am 6. Oktober 2008 erscheint sein Gedichtband „Vorbeugehaft“. Auch daraus wird Rolf Hochhuth in
der Emsstadt vortragen.
Rolf Hochhuth kommt mit McKinsey - Moralische, politische und erotische Gedichte
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Lesung mit Rolf Hochhuth - Dramatiker legt Finger in offene Wunden
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Dienstag, 20. Januar
Altes Progymnasium Rietberg
20 Uhr
VVK: 12,00
AK: 14,00
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