Rolf Hochhuth

liest Unverwechselbares: Gedichte, Anekdoten, Szenen, ....

Neue Westfälische 22.01.09
„2009: Bald Krieg“ - Rolf Hochhuth liest und schockt im Alten Progymnasium
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Die Glocke vom 22.01.09
Hochhuth lässt kein gutes Haar mehr an niemandem
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© Ute Mahler/Ostkreuz
© Ute Mahler/Ostkreuz

Als 1963 Erwin Piscator in Berlin das Stück „Der Stellvertreter“ zur Aufführung brachte, wurde sein Autor, der junge, damals noch völlig unbekannte Rolf Hochhuth schlagartig weltberühmt. Das Stück warf die Frage auf, ob die katholische Kirche durch ihr Schweigen eine Mitschuld an der Vernichtung der Juden durch das NS-Regime treffe und löste heftigste Auseinandersetzungen und öffentliche Proteste aus. Seitdem gilt Hochhuth als einer der einflussreichsten deutschen Dramatiker.

Den Finger in die offenen Wunden der bundesdeutschen Nachkriegsverhältnisse zu legen, wurde zu einem Qualitäts- und Markenzeichen dieses Dramatikers. Dabei hat Hochhuth wie kein anderer Autor der Bundesrepublik ein untrügliches Gespür für die brennenden Themen der Zeit, für Themen von moralischer Wichtigkeit, bewiesen.

1931 in Eschwege (Hessen) geboren, arbeitete Hochhuth zunächst im Buchhandel und war von 1955 bis 1963 Verlagslektor. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Soldaten“ (1967), „Eine Liebe in Deutschland“ (1978), „Juristen“ (1979), „Alan Turing“ (1987) und „Wessis in Weimar“ (1993).

In seiner Lesung in Rietberg gibt der Autor Auskunft über sein Schaffen und Wirken der letzten Jahre. Am 6. Oktober 2008 erscheint sein Gedichtband „Vorbeugehaft“. Auch daraus wird Rolf Hochhuth in der Emsstadt vortragen.

Vorbericht in Neue Westfälische 18.01.09
Rolf Hochhuth kommt mit McKinsey - Moralische, politische und erotische Gedichte
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Vorbericht in der Glocke vom 08.01.09
Lesung mit Rolf Hochhuth - Dramatiker legt Finger in offene Wunden
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Dienstag, 20. Januar
Altes Progymnasium Rietberg
20 Uhr
VVK: 12,00
AK: 14,00

Weitere Informationen über die Autorin bei Wikipedia

Homepage von Rolf Hochhuth