Heimatkunde EXTRA

Lesung Adrian Kasnitz, Christoph Wenzel & Daniel Ketteler

„Westfalen sonst nichts“ - Neue Lyrik und Prosa aus der Region  
- und ein Streitgespräch: Gibt es heute noch eine westfälische Literatur?

Sie sind 1974 oder später geboren, wuchsen alle drei im Westfälischen auf und haben eigentlich schon immer geschrieben. Prosa, aber mit besonderer Verve Gedichte. Wortstark und kühn: Adrian Kasnitz,
der mit den bisher meisten Einzelveröffentlichungen, zuletzt 2009 der Lyrikband „Den Tag zu langen Drähten“. Formbewusst leicht, fast klassisch: Christoph Wenzel, dessen neueste Gedichte („tagebrüche“) 2010 erschienen sind. Drängend, fragend, reflektierend: Daniel Ketteler, der u.a. bei SuKulTuR und Parasitenpresse veröffentlicht hat und mit Christoph Wenzel seit 2006 die Literaturzeitschrift [SIC] herausgibt.

Dreimal neue junge Literatur aus Westfalen und (in Anlehnung an den „Schmallenberger Dichterstreit 1956“, der maßgeblich dazu beitrug, Ernst Meister in Westfalen bekannt zu machen) die spannende Frage: Kann sich womöglich eine gemeinsame westfälische Herkunft oder Sozialisation in eine eigene Literatur einschreiben?

 

Montag, 7. Februar
Ratssaal des Alten Progymnasiums Rietberg, Klosterstr. 13
20:00 Uhr
VVK: 8,80 Euro inkl. VVK-Gebühr
AK: 10,00 Euro

 

Veranstalter:
kulturig e.V. zusammen mit der Buchhandlung Lesezeichen und der Stadtbibliothek Rietberg