Tanja Dückers liest aus „Hausers Zimmer“

© Elisabeth Gehlen
© Elisabeth Gehlen

Vom Alltag in den Zeiten vor der Wende:
Ein Leben in den Idealen und Widersprüchen der Achtundsechziger.

West-Berlin 1982. Ein bleiernes Jahr, das Ende des Kalten Krieges und die Wiedervereinigung sind nicht nur in weiter Ferne, sondern eigentlich undenkbar. Die geteilte Stadt im Niemandsland, immer noch mit Einschusslöchern und Ruinen, Insel und Frontstadt, eingeschlossen und kalt. Altbauwohnungen und Hinterhöfe, aber ein Lebensgefühl von behaglicher Melancholie und nur unterschwelliger Gefährdung.
Die Ich-Erzählerin Julia Zürn träumt sich aus der mondän und provinziell zugleich empfundenen Stadt hinaus in die weite Welt.

Tanja Dückers erzählt in ihrem neuen Roman „Hausers Zimmer“ (2011) vom Alltag jener Zeiten, von Punks, von Poppern, von Bürgerlichkeit und Anarchie. Sie beschreibt mit hintergründigem Humor die städtischen Lebenswelten, die in Mietshaus, Schulhof und Straße aufeinanderprallen, und setzt sich liebevoll ironisch mit den Idealen und Widersprüchen der Achtundsechziger auseinander.

 

Dienstag, 29. März 2011
Ratssaal des Alten Progymnasiums Rietberg, Klosterstr. 13
20:00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)
VVK: 7,70 Euro inkl. VVK-Gebühr
AK: 9,00 Euro

 

Veranstalter:

kulturig e.V. gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Rietberg