Vortrag Dr. Volker Jakob:

Fotografie in Westfalen - Historie und Bedeutung

Mittwoch, 27. Juni 2012, 20:00 Uhr

Ratssaal des Alten Progymnasiums Rietberg, Klosterstr. 13

VVK: 4,40 € inkl. VVK-Gebühr | AK: 6,00 € | Im Abo möglich

 

© LWL-Medienzentrum für Westfalen
© LWL-Medienzentrum für Westfalen

Die Wiege der westfälischen Fotografie stand in Münster. Ihr regionaler Pionier war Friedrich Hundt (1807-1887), ein gelernter Metallarbeiter aus Iserlohn. Bereits im Mai 1840, also bereits wenige Monate nach der Entdeckung des daguerreschen Verfahrens der Fotografie auf Silberplatten, stellte Hundt in der alten westfälischen Provinzialhauptstadt eigene Bilder aus und betätigte sich seither als "Bildkünstler" und "Photographist". Erst in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs ging sein Atelier mitsamt einem reichhaltigen Firmenarchiv nach hundertjährigem Bestehen unter. 

Dennoch haben zahlreiche Daguerreotypien aus den frühen Jahren in Privatbesitz sowie Papierabzüge aller Genres und Techniken die Zeiten überdauert. Anhand ausgewählter Bildbeispiele werden Leben und Werk eines ungemein kreativen und innovativen Fotografen erkennbar, der die Grundlagen für die westfälische Fotografie und ihre weitere Entwicklung gelegt hat. Volker Jakob ist Referent am LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster.

 

Veranstalter: kulturig e.V., Heimatverein Rietberg e.V., Stadtarchiv Rietberg:

Begleitveranstaltung zu den Ausstellungen „‚Starke Männer‘ aus Rietberg“