Lesung, Vortrag und Gespräch

Büchner und Heine: Jan Christoph Hauschild über zwei Genies des deutschen Vormärz

Zum 200. Geburtstag von Georg Büchner (1813-1837)

Mittwoch, 6. November 2013, 20:00 Uhr

Ratssaal des Alten Progymnasiums Rietberg, Klosterstr. 13

VVK: 8,80 € inkl. VVK-Gebühr | AK: 11,00 € | Abo

Sie waren in der Zeit nach Goethe die größten Schriftsteller der Deutschen: Heinrich Heine (1797-1856) als romantisch-politischer Dichter und Reiseschriftsteller, Georg Büchner (1813-1837) als Dramatiker und Erzähler der menschlichen Seele in größter Not. Und wie die Lyrik des 20. Jahrhunderts bis hin zu Peter Rühmkorf ohne Heine nicht zu denken ist, knüpft auch das moderne soziale Theater an seinen Wegbereiter Büchner an. Dessen zerrütteter „Lenz“ wurde zum Prototyp des entfremdet heimatlosen Menschen in der Erzählprosa der Moderne. Heines Deutschland-Melancholie und sein Traum von einem besseren Vaterland bleiben auch im 21. Jahrhundert aktuell.

© Verlag Hoffmann & Campe, Hamburg
© Verlag Hoffmann & Campe, Hamburg

Jan-Christoph Hauschildt, geb. 1955 und seit 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heinrich-Heine-Instituts in Düsseldorf, kennt sie beide, die sich trotz aller Gemeinsamkeiten sehr unterschiedlich sahen, sehr genau. 1984 promovierte Hauschild über Büchner. Immer wieder schrieb er auch über Heinrich Heine. 

Zum Büchner-Jahr erschien bei Hoffmann & Campe, Heines altem Hamburger Verlag, Hauschilds neues Buch „Georg Büchner. Verschwörung für die Gleichheit“ (2013).