Rolf Schneider „Schonzeiten - Ein Leben in Deutschland“.

Die Autobiografie eines unruhigen politischen Zeitgenossen

Freitag, 23. August 2013, 20:00 Uhr

Ratssaal des Alten Progymnasiums Rietberg, Klosterstr. 13

VVK: 9,90 € inkl. VVK-Gebühr | AK: 12,00 €

(c) Therese Schneider
(c) Therese Schneider

Im Spätsommer kommt Rolf Schneider, einer der bekanntesten Autoren der ehemaligen DDR, der mit seinen Büchern und seiner politischen Haltung manche Kontroverse ausgelöst hat, nach Rietberg, um sein Erinnerungsbuch „Schonzeiten. Ein Leben in Deutschland“ (2013) vorzustellen. Der Autor blickt zurück auf sein Leben. Schnörkellos und eindringlich berichtet er, wie er wurde, der er ist. Dabei nehmen die Ereignisse, die zu seinem Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR geführt und ihn buchstäblich zum Grenzgänger zwischen den beiden deutschen Staaten gemacht haben, ebenso Raum ein wie die Begegnungen, die ihn prägten – mit Victor Klemperer, Peter Huchel, Anna Seghers, Stephan Hermlin, Golo Mann, Bruno Kreisky und vielen anderen.

Einem sehr großen Publikum wurde der 1932 in Chemnitz geb. Schneider im Jahre 1979 mit dem Roman „November“ bekannt, in dem er den Protest zahlreicher Schriftsteller und Künstler der DDR gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann verarbeitet hat.

 

Rolf Schneider wurde ausgezeichnet mit dem Lessing-Preis der DDR, dem Hörspielpreis der Kriegsblinden sowie mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Er lebt in Schöneiche bei Berlin.