Acoustic Guitar Circus

Samstag, 24. August, 19:00 Uhr
Zirkuszelt an der Volksbank-Arena im Gartenschaupark Rietberg
Parkteil Neuenkirchen

VVK: 19,80 € inkl. VVK-Gebühr | AK: 22,00 €

Mit Joscho Stephan Quartett, Brooks Robertson, PhiliSöphen

Gypsy Swing und Fingerstyle der Extraklasse

 

In der außergewöhnlichen Atmosphäre eines Zirkuszeltes präsentiert kulturig e.V. Akustik-Gitarristen der Extraklasse. Mit dem Joscho Stephan Quartett ist ein Ensemble zu Gast, das mittlerweile weltweit ein begeistertes Publikum nach seien Konzerten zurücklässt.

Mit Sönke Meinen und Phil Wiechert im Duo als PhiliSöphen spielt der hochkarätige Nachwuchs des Fingerstyle auf. Und mit Brooks Robertson aus den USA ist der Lieblingsschüler des legendären Buster B. Jones zu Gast. Wenn Brooks Robertson zur Gitarre greift, ist Funky Fingerstyle auf Speed garantiert.

 

Joscho Stephan:

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Dabei gelingt es ihm wie kein anderer die legendäre Musik des Gypsy Swings neu zu interpretieren ohne seine künstlerischen Wurzeln zu verleugnen. In seiner jungen Karriere hat er sich nach fünf CDs und einer DVD mit phantasievollen Gypsy-Swing-Versionen und Interpretationen in die internationale Spitze des Gypsy Swing gespielt Dabei zeigt sich der Virtuose auf seiner MaccaferriGitarre als origineller Interpret und phantastischer Solist, der mit explosiver Dynamik, feinsten Nuancen und überraschenden Phrasierungen seinen Ruf als origineller Neuerer des Genres festigt. 

Musikergrößen vom Schlag eines Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten mit Joscho Stephan begeistert. Zusammen mit den beiden Ausnahmegitarristen Martin Taylor und Tommy Emmanuel war er auf einer Konzertreise auf dem australischen Kontinent. Mit seinen eigenen Ensembles (Trio bis Quintett) hat Stephan auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. In den USA konnte er auf seinen Konzerten im New Yorker Lincoln Center oder auch in Amerikas Musikhauptstadt Nashville das begeisterte Publikum ebenso überzeugen wie in den Kultstätten des Jazz: dem New Yorker Jazzclub Birdland.

In der Presse wird der junge Musiker immer wieder begeistert gefeiert. Sein Debüt „Swinging Strings“ wurde vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feiert Joscho Stephan als Gitarristen für die Zukunft der Gypsy Jazzgitarre. Denn Joscho Stephan versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Pop liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen.

 

Brooks Robertson (USA)

Bei seinem Besuch in Rietberg im Jahr 2007, seinem letzten Konzert in Europa, erzählte Buster B. Jones von seinem Lieblingsschüler Brooks Robertson, einem Teenager aus Oregon, und empfahl ihn für das Festival. Nach Busters viel zu frühem Tod im Februar dieses Jahres erfüllen wir seinen Wunsch, damit Brooks das musikalische Erbe seines Mentors fortführen und ihm Tribut zollen kann. Schon als 14-Jähriger gewann er 2004 den Talentwettbewerb der legendären Radiosendung „A Prarie Home Companion“ und war seitdem regelmäßiger Gast bei der Chet-Atkins-Convention in Nashville. Fünf Jahre später reist er mit einem Repertoire von Jerry Reed bis Buster B. Jones, dessen Musik er beherrscht wie kaum ein Zweiter, erstmals nach Europa. Wenn Brooks Robertson zur Gitarre greift, ist Funky Fingerstyle auf Speed garantiert.

 

Die PhiliSöphen
Die PhiliSöphen (lat. PhiliSoephia: Liebe zu geiler akustischer Mucke) sind eine musikalische Minderheit der durch den Machtzuwachs der elektronischen Musik mittlerweile fast ausgestorbenen PhiliSöphie.
Die beiden einzigen noch überlebenden Vertreter dieser Strömung machen sich nun auf, eine fast in Vergessenheit geratene Musik vor dem Untergang zu bewahren. Philipp Wiechert und Sönke Meinen gehen aber noch einen Schritt weiter. So werden die traditionell philisöphischen Ideale in ihren eigenen Kompositionen nicht nur verarbeitet, sondern auf ein völlig neues Level gehoben. Akustische Gitarrenklänge mischen sich mit EGitarren-Sounds, Eigenkompositionen wechseln sich ab, mit philisöphischen Arrangements alter Klassiker.
Und gerade das macht die Konzerte dieses Gitarrenduos auch für jeden Nicht-PhiliSöphen zur Pflicht.
„Staunen veranlasste zuerst – wie noch heute – die Menschen zum PhiliSöphieren.“ (Aristöteles)