Bodo Kirchhoff - „Die Liebe in groben Zügen“. Roman (2012)

Mittwoch, 05. März 2014, 20:00 Uhr

Ratssaal des Alten Progymnasiums Rietberg, Klosterstr. 13

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© Dirk von Nayhauss
© Dirk von Nayhauss

Vila und Renz, beide fürs Fernsehen tätig, sind ein Paar im Takt der Zeit, mit erwachsener Tochter, Wohnung in Frankfurt und Sommerhaus in Italien – alles gut, wäre da nicht die unstillbare Sehnsucht nach Liebe: die einzige schwere Krankheit, mit der man alt werden kann, sogar gemeinsam. Noch aber stehen sie voll im Leben, nach außen erfolgreich und nach innen ein Paar, das viel voneinander weiß, aber nicht zu viel. Glücklich bis zu dem Augenblick, in dem Vila mit ungeahnter Intensität einen anderen zu lieben beginnt. Bodo Kirchhoff erzählt in seinem großen Lebensroman von der Ehe als ewiger Glückssuche, von frühem Missbrauch und einem lebenslänglichen, nur im Stillen erfüllten Verlangen. Dann aber kommt Bühl. Er ist Biograph des hl. Franziskus und der hl. Clara, eines Paars aus gottesfürchtiger Epoche.

Nach seinen weltumspannenden Romanen „Infanta“ (1990) und „Parlando“ (2001) erzählt Bodo Kirchhoff, geb. 1948 in Hamburg und heute beheimatet in Frankfurt a.M. und am Gardasee, von welterschließenden Liebesgeschichten. „Die Liebe in groben Zügen“ ist geradezu ein Epochenroman über die Liebe. Monumental, großartig, souverän und stilsicher. Krchhoffs bisher bester Roman, vielleicht das schönste Buch eines ganzen Jahres.