Klavierepochen IV

"Opus 1"

Werke von Brahms, Schumann und Berg am Klavier Christian Braumann

Sonntag, 15. Juni 2014 11:00 Uhr

cultura - sparkassen-theater an der Ems, Rietberg

VVK: 13,20 € inkl. VVK-Gebühr| AK: 15,00 € | Abo

 

http://www.christianbraumann.de/

 

„Opus 1“ beschäftigt sich mit Klavierwerken von Schumann, Berg und Brahms.

Brahms' Klaviersonate op.1 war eines der Stücke, die Johannes Brahms 1853 als eine Art Arbeitsprobe zu Robert Schumann mitbrachte.

Die Sonate ist viersätzig: Einem ausladenden Sonatensatz folgt eine Variationenreihe über das Lied „Verstohlen geht der Mond auf“. Ein Scherzo und ein Rondo runden das Werk ab.

Die Klaviersonate op. 1 von Alban Berg war als originale Komposition 1907/08 – also zeitgleich mit Mahlers „Lied von der Erde“ – entstanden und wurde, wie Mahlers Werk, 1911 uraufgeführt, allerdings in Wien. Für die internationale Konzertbühne entstand 1920/21 eine Überarbeitung. Die Sonate ist einerseits ihrer Tradition verhaftet, formt diese aber andererseits hörbar neu. Als reines Klavierwerk aus früher Schaffensphase steht sie paradigmatisch für Bergs Auseinandersetzung mit Klang und Form.

Der Name des Werkes „Abegg-Variationen“ op.1 von Robert Schumann geht auf den Namen einer Dame zurück, deren Buchstabenkombination des Nachnamens A-B-E-G-G zu einem Motiv aus den gleichnamigen Noten verarbeitet wurde. Schumann widmete die Variationen einer Mademoiselle Pauline Comtesse d’Abegg, die konkret sicher nicht existierte.

 

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