Klavierepochen II

Wolfgang Amadeus Mozart

Christian Braumann am Hammerflügel

Sonntag, 16. März 2014 11:00 Uhr

cultura - sparkassen-theater an der Ems, Rietberg

VVK: 13,20 € inkl. VVK-Gebühr| AK: 15,00 € | Abo

 

http://www.christianbraumann.de/

 

Anlaß für die Komposition der Sonate F-Dur KV 533 war offensichtlich ein größerer Geldbetrag, den Mozart im Januar 1788 dem Musikalienverleger Anton Hoffmeister schuldete und den er mit einer Klaviersonate abzutragen gedachte. Als Schlußsatz benutzte Mozart ein Rondo (KV 494), das er bereits im Juni 1786 geschrieben hatte.

Die Klaviersonate in B-Dur, KV 570, entstand im Februar 1789. Sie führt im Konzertrepertoire ein Schattendasein. 1796, fünf Jahre nach Mozarts Tod, erschien die Sonate in einer Fassung mit Violinbegleitung, von der man lange Zeit (fälschlich?) annahm, Mozart habe sie selber bearbeitet. 

Eines der ganz wichtigen Erlebnisse ist für Mozart der Aufenthalt in Mannheim: im Winter 1777/78 bleibt er dort für mehrere Monate am Hof des kunstliebenden Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz. Mozart ist begeistert von dem hervorragenden Orchester, er kann als Pianist glänzen und schließt Freundschaft mit den Hofmusikern. Eine seiner Kompositionen aus dieser Zeit ist die Klaviersonate D-Dur; ein Werk, das mit seiner Leichtigkeit und Spielfreude die unbeschwerte Atmosphäre widerspiegelt, die Mozart am Mannheimer Hof erlebt haben mag.

Der erste Satz der Sonate c-Moll KV 457 lebt von Gegensätzen wie stürmisch und zart, staccato und legato, forte und piano, von Aufwärts- und Abwärtsbewegungen, dramatischen Akzenten und harmonischer Frage und Antwort. Wohl keine Mozart-Sonate weist so auf Beethoven und Schubert hin wie diese.

 

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